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Mit dem Kneipp-Vrein Wunstorf unterwegs:
Eine Reise in die Fränkische Schweiz vom 11. bis 15.06.2017

Reisegruppe des Kneipp-Vereins Wunstorf

Traumhaftes Wetter begleitete die 43 Mitglieder des Kneipp-Vereins Wunstorf auf Ihrer gesamten Reise in die Fränkische Schweiz. Auf dem Weg dorthin besuchte die Gruppe als erstes die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein. Der Bau ist ein Glanzpunkt des fränkischen Barock, 1743 bis 1772 von Balthasar Neumann errichtet. Die der Himmelfahrt Mariä geweihte Kirche hat über eine halbe Millionen Besucher im Jahr. Der Legende nach erschien einem Schäfer des Klosters Langheim 1445 im Kreise anderer Kinder das Jesuskind in halb rot, halb weiß gekleidet. Die Kinderschar stellte sich als die vierzehn Nothelfer vor und verlangte, dass an dem Ort eine Kapelle gebaut würde. Darauf verschwand die Kinderschar in den Wolken.

Anschließend gab es eine Führung durch die riesige Anlage des ehemaligen Benediktinerklosters Kloster Banz. Heute werden die Räume für Seminare einer Stiftung genutzt.

Bamberg, 12.06.2017
Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück zu Fuß zu einer zweistündigen Stadtführung durch die fränkische Bischofs- und Kaiserstadt Bamberg. Die Altstadt ist der größte historische und unversehrte Stadtkern in Deutschland. Sie ist Weltkulturerbe und in der Liste der UNESCO eingetragen. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll – überall Eindrücke, Einblicke und Ausblicke. Darum war der Nachmittag frei zur individuellen Stadtbesichtigung.

Am Abend kostete die Gruppe in einer historischen Gaststätte die fränkischen Spezialitäten und das dort gebraute Rauchbier.

Nürnberg, 13.06.2017
Mit dem Bus und anschließend zu Fuß gaben die zwei Stadtführerinnen erste Eindrücke dieser geschichtsträchtigen Stadt – natürlich darf die Nürnberger Burg nicht fehlen. Sie ist eine Doppelburg, erbaut auf einem Sandsteinfelsen und besteht aus der Kaiserburg und der Burggrafenburg. Ganz in der Nähe befindet sich das Albrecht-Dürer-Haus. Nach dem Krieg legte man großen Wert auf eine historische Stadtsanierung, so dass diese Stadt den Eindruck erweckt nicht, zerstört gewesen zu sein.

Nach einer dreistündigen Freizeit traf man sich zur Begehung der unterirdischen, historischen Felsengänge. Sie wurden bereits ab 1380 in den Fels geschlagen und erstrecken sich unter der Altstadt mit einer Fläche von 25.000 m². Heute dienen sie der Gärung und Lagerung des Bieres und waren im zweiten Weltkrieg für zehntausende Luftschutzbunker.

Nach dem Abendessen in der historischen Altstadtbrauerei ging es zurück nach Bayreuth.

Bayreuth, 14.06.2017
Natürlich begann die Stadtführung beim Festspielhaus, ging weiter durch die Stadt zum Wagner-Haus (Haus Wahnfried), durch den Hofgarten am Wagner-Grab vorbei zum neuen Schloss mit dem dominierenden Marggrafenbrunnen, weiter durch die wunderschöne Innenstadt, entlang der bekannten Friedrichstraße und am alten Schloss Quermania.

Der Bus bringt die Reisegruppe anschließend in das Dorf Sanspareil bei Wonsees mit den nach den Vorstellungen der Markgräfin Wilhelmine (Schwester Friedrichs des Großen) erbauten Felsengarten, Felsentheater und zugehörigen Park samt Morgenländischem Bau sowie der mittelalterlichen Burg Zwernitz.

Dann geht es weiter nach Tüschersfeld zu den imposanten Dolomitfelsentürmen und zur Führung in die Teufelshöhle, eine Tropfsteinhöhle bei Pottenstein – atemberaubend! Anschließend geht es wieder nach Bayreuth wo die Reiseteilnehmer in dem Restaurant zum Abendessen angemeldet sind, in dem auch Wagner zum Essen ging.

15.06.2017, Heimfahrt
Auf dem Rückweg liegt die bekannteste unter allen Parkanlagen Bayreuths, die Eremitage im Stadtteil St. Johannis. Ein Kleinod, welches man gesehen haben muss.

Dann geht es weiter nach Naumburg. Dort gibt es eine längere Pause zur individuellen Stadtbesichtigung; wie auch immer diese genutzt wird: Mittagessen, Kaffee und Kuchen oder einfach nur bummeln.

Nun geht es aber zügig zurück nach Wunstorf, wo die Gruppe gegen 19.00 Uhr ankommt.

Diese Reise hat allen gezeigt, wie schön und vielseitig unsere deutschen Landschaften sind.

Ursula Ragge, 18.06.2017